Aiming High-Metal Fighter Squadron
Schon aus dem Titel dieser CD lässt sich auf die Richtung schließen, welche die Japaner bereits seit 10 Jahren beackern und nun erst ihr Debüt vorlegen. Nach eigenen Angaben ist man von Bands wie Iron Maiden, Judas Priest, aber auch Savage Grace beeinflusst worden. Diese Namen beschreiben den Sound der Jungs tatsächlich weitgehend zutreffend. Die CD eröffnet mit dem Titelsong, welcher sich durch hervorragende zweistimmige Gitarrenläufe und einen, zwar gewöhnungsbedürftigen, aber guten hohen Gesang auszeichnet. Insbesondere beim Gesang ist der Savage Grace-Einfluss deutlich zu hören. Aiming High gehen wesentlich professioneller als ihre Kollegen von Cemetery zu Werke, was insbesondere beim Songwriting und der Umsetzung deutlich wird. Die Produktion der Scheibe ist zwar nicht bahnbrechend, geht aber in Ordnung. Mit dem Titelsong und dem folgenden "No turning back" hat die Band absolute Hämmer im Repertoire, wobei es Schwachpunkte auf dieser CD eh nicht gibt. Höhepunkte sind dagegen die immer wieder die zweistimmigen Gitarrenläufe und -soli, die zwar an die Faves Iron Maiden erinnern, die Band jedoch nie in die Nähe einer Kopie rücken. Ein geiles Album, welches jeden Power/Speedfan begeistern dürfte.
8,5 Punkte
Marco.