Centurion-Arise of the Empire

Nach der Melodic/Speedwelle aus Italien schicken sich nun Centurion an um dem TrueMetal ihren südländischen Stempel aufzudrücken. Schon der Opener "Centurion" macht klar, dass man die traditionelle Richtung mit sägenden Gitarren und einem gepresst hohen Gesang vertritt. Eine Wohltat nach dem vielen überproduzierten Zeugs. Centurion bieten rohen, lauten und auch manchmal schrägen Metal mit viel Charme. Als Vergleich mit Abstrichen kann man die alten Grave Digger oder auch die seligen Faithful Breath anführen. Die übertriebene Kritik anderer an dieser Scheibe kann ich nicht ganz nachvollziehen, klar kann nicht jede Band was ganz Neues machen, aber schlechter wie viele andere machen es die Italiener auch nicht. Mir jedenfalls macht die CD Spaß. Insgesamt bietet man Schlachtenhymnen, gelungene Gitarren- und Gesangsarbeit (leider mit eingeschränkter Produktionsqualität) und doch einige Highlights wie "Centurion" oder "Snow covers imperial alps". Wer etwas Abwechslung neben der kommerzielleren Ebene sucht, sollte Centurion auf jeden Fall antesten.

8,5 Punkte
Marco.