Goddess of Desire-Symbol of Triumph

Die sympathische, jedoch nicht unumstrittene Kombo aus Holland legt ihr erstes Album über ein professionelles Label vor. Angeblich soll das Cover zensiert worden sein, was ich mir so recht gar nicht vorstellen kann, denn mancher Comic ist mit Sicherheit wesentlich brutaler. Aber nicht nur das Cover hat es in sich, Goddess bieten einfachen, mitreißenden TrueMetal, wie er klischeehafter nicht sein könnte. Die Band macht das jedoch auf so erfrischende Weise, dass man, vorausgesetzt man kann mit dieser Musik überhaupt etwas anfangen, seinen tierischen Spaß dabei hat. Die meisten Songs erinnern an die alten (guten) Venom. Hört euch mal "Blasphemic Beasts Convoke, Infernal Bestialities & Diabolic Demolition" an. Zumeist schnell, einfach und recht eingängig. "Ride" dagegen könnte ein Motörhead-Hit sein. Treibend, dazu verleitend, das Gaspedal bis zum Anschlag durchzutreten. Die Band vermeidet Schnörkel oder musikalische Experimente und leider auch Abwechslung. Das Album ist mit Sicherheit nichts zum jeden Tag hören, bei gewisser Party-Stimmung geht es jedoch hervorragend ab. Wer auf Motörhead oder Venom steht, sollte der Band eine Chance geben, egal was andere ihm sagen. Wem´s nicht gefällt, der ist -in den Worten der Band - eh nur ein Whimp or Bastard.

7,5 Punkte
Marco.


P.S.: "Metal Forever" ist eine Metalhymne, die mit Sicherheit zum Klassiker wird (Der Text ist Programm).