Groinchurn-Fink (Das hat
aber nix mit Granufink zu tun, oder? Red.)
Die Band aus Südafrika bietet überdurchschnittlichen Grindcore
mit gelegentlichen Rock´n Roll-Einflüssen. Blastspeed-Attacken
werden wirklich nur dort gebracht, wo sie auch wirklich hinpassen. Insgesamt
bietet man unkommerziellen Extrem-Metal. Trotz vieler Breaks und Tempiwechsel
sind die Songs sehr eingängig, manchmal sogar richtige Ohrwürmer.
Gerade diese Wechsel sorgen für die nötige Abwechslung, die dem
Hörer auch mehrmaliges Hören einfach macht und welche vielen Grindbands
einfach abgeht. Die Songs werden meistens nie in einem Tempo gespielt, sondern
es wechseln sich stampfende, ultrabrutale Slowparts mit Uptempokrachern oder
Blastparts ab. Dies dürfte auch der Grund sein, warum ich, als nicht
Grinder, relativ leichten Zugang zu dieser Scheibe fand. Der Spaß der
Musiker an ihrer Musik ist über die ganze CD zu spüren und steckt
auch den Hörer an. Grindfans liegen hier auf jeden Fall richtig. Aber
auch tolerante Trash- und Metalfans sollten das Teil ruhig mal anchecken.
75% oder 7,5 von 10 Punkten.
Marco.