GET ON THE
BUSSSS!!!!

Interview
Bei Nasty Savage handelt es sich, wie vor allem die Älteren unter Euch Lesern wissen, um eine der wahren 80er-Legenden. Viele Metal-Fans waren 1991 regelrecht geschockt, als die Meldung über den Teich kam, man habe sich aufgelöst. Die Band stand seinerzeit für absolut aggressiven Power-/Trash-Metal, verbunden mit einer wahnsinnigen, psychopathischen Liveperformance.
Die Reunion-Show auf dem Bang-Your-Head-Festival war Anlass genug mit Nasty Ronnie (v) Kontakt aufzunehmen und zu hören, was sich denn seit 1991 getan hat und was sich vielleicht wieder tun wird. Überraschend war dabei, dass die Jungs heiß auf ein Comeback sind, lediglich das Label fehlt. Sollte also ein Label Interesse haben, meldet Euch entweder bei uns oder der Band direkt. Demos gibt es bereits, nur noch niemand der die Band wieder der Metalwelt zurückgibt.
Aber lassen wir Ronnie, den wahrscheinlich verrücktesten Busfahrer der Welt, selbst erzählen ...
Ronnie, Euer Auftritt in Tübingen war für die meisten der Anwesenden ein Traum ....
... was war ein Traum? Nasty Savage wiederzusehen?
Ja, was denn sonst, deine dicken Waden sicher nicht ...
Es war auch für uns ein Traum dort zu spielen und ein solch geiles Publikum zu haben. Ich glaube wir haben uns doch deutlich von den anderen Bands unterschieden, was daran liegt, dass wir während des Auftritts den Geist der 80er verspürt haben. Und diesen Spirit haben uns, und in erster Linie mir, diese absolut crazy people im Publikum gegeben. Ich glaube keine andere Band hat so stark mit dem Publikum dafür gesorgt, dass die Stimmung wirklich tierisch gut wurde. Wir verspürten eine tiefe Verbundenheit mit diesen verrückten Fans. Sie haben uns zu dieser Performance getrieben.
Das brachte mich auch immer wieder dazu, niederzuknien, den Leuten in die Augen zu sehen und sie zu fragen "do you get on the bus???" Der Bus ist der Trip zurück zum Oldschoolmetal! Wer ihn liebt, steigt auf den Bus auf. In Tübingen hätte der Bus wegen Überfüllung geschlossen werden müssen. Der Bus ist wie eine Zeitmaschine, der Dich ins Jahr 1985 oder 1986 zurückbringt.
Es ist wirklich cool, dass gerade bei Euch in Deutschland immer mehr Fans auf den Oldschool-Bus aufspringen. Ich finde es ist ein schönes Gefühl, dass 90er-Jahre-Kids damit anfangen, sich mit 80er-Jahre-Bands zu befassen, also auf den Bus springen. Was glaubst du, waren in Tübingen viele, die uns zum ersten Mal gehört haben?
Ich denke wohl schon. Wenn man durch das Publikum geschaut hat, dürften viele noch in den Windeln gelegen haben, als Ihr angesagt wart.
Ich hoffe die Leute wissen nun, wer wir sind .... Let us get on the busssssss ....... Wir müssen unbedingt wieder nach Deutschland zurückkommen! Ich habe gehört, dass man uns in Wacken ganz gerne hören würde. Jemand hat uns auch Entwürfe von Plakaten geschickt, wo wir drauf sind, aber es hat uns noch niemand kontaktiert.
Nichts desto trotz sind wir zur Zeit dabei, neue Songs zu schreiben, damit wir, falls man uns ruft, neues Material bieten können. Was wir brauchen ist jemand, der uns hilft an Shows ranzukommen und dann natürlich auch an einen Deal. Wir sind bereit Blood, Sweat and Tears für ein Comeback zu geben, ich hoffe man gibt uns die Chance.
"We are going back to the oldschool, oldschool. Get on the bus! Are you ready to get on the bus and ride with Nasty Savage? So climb aboard the bus, to ride with us, to oldschool ....."
Ronnie lass uns nun mal einige Jährchen zurückgehen, wie wurden eigentlich Nasty Savage geboren und wie ging es dann weiter bis zum unsäglichen Split, denn ich denke vor allem jüngere Leser sind mit Eurer Hystory nicht so vertraut.
Das war eigentlich eher ein Zufall, denn ich hatte vorher noch nie gesungen oder bei einer Band gespielt. Ich sah irgendwann eine Anzeige in einem Magazin, wonach eine Band einen neuen Sänger sucht. Ich sagte zu meiner Freundin, die jetzt meine Frau ist, das wäre doch mal interessant, ich gehe einfach mal hin. Sie lachte nur und meinte ich spinne wohl. Naja, ich bin dann zu den Jungs in den Proberaum, da warteten schon Ben Meyer, Curtis Beeson, David Austin und noch einer, dessen Namen ich aufgrund einer tierischen Rückkoppelung meines Telefons aber nicht verstanden habe. Die Band der Jungs nannte sich Nightmare und ihr bisheriger Sänger war gerade ausgestiegen. Ich kannte zu dem Zeitpunkt eigentlich keinen Song außer "Wrathchild" von Iron Maiden. Ich sang ihn drei-, viermal und ging dann wieder. Ich habe einige Wochen nichts von den Jungs gehört, traf sie dann aber auf einer Party und fragte, was denn nun los sei. Sie sagten: "Ja, komm einfach noch mal vorbei. Wir würden dich ganz gerne als Sänger haben." Gut, also ging ich noch mal hin. Ich hatte damals schon die Idee im Kopf, Nasty Ronnie zu sein und die Band sollte Nasty Savage sein. In einem Jahr wollte ich einen Deal haben und die erste Scheibe veröffentlichen, bis dahin wollten wir einfach live spielen um tight zu werden und Geld für ein Demo zu bekommen. Wir fingen dann an, Songs zu schreiben. Heraus kam das "Wage-of-Mayhem"-Demo, welches eines der erfolgreichsten 80er-Jahre-Demos wurde. Durch diesen Erfolg bekamen wir recht schnell einen Deal bei Metalblade. Ich weiß es noch wie heute, als mich meine Mutter auf der Arbeit anrief, um mir zu sagen, dass ich Post von einer Record-Company bekommen habe. Ich bat sie den Brief zu öffnen und mir vorzulesen was drin steht. Ja, es war das lang erhoffte Angebot. Wir fühlten uns wie große Rock´n Roll-Stars. Es war zu der Zeit als auch Bands wie Metallica, Megadeath, Slayer und andere bekannt wurden. Die Bands spriesten nur so aus dem Boden und wir waren eine von diesen Oldschool-Bands des American Metal. Wir haben vier Alben (Nasty Savage, Indulgence, Abstract Reality, Penetration Point) veröffentlicht, sehr viel getourt und uns den Ruf einer verrückten Band erspielt. Das lag daran, dass wir in unser eigenen Realität lebten und alles was wir taten aus unseren Emotionen, nicht aus dem Kopf heraus kam. Dadurch konnten wir uns eine beachtliche Anhängerschaft schaffen.
1991 kam dann der Split. In einer Band zu spielen ist nicht so einfach, wie viele vielleicht denken. Es ist wie bei ganz normalen Beziehungen auch, selbst wenn man sich vielleicht ganz gut versteht, halten sie nicht für die Ewigkeit. Hinzukam, dass wir ein mieses Management hatten, welches dafür sorgte, dass sehr viel Unruhe in die Band getragen wurde. Curtis hatte dann irgendwann die Nase voll und stieg aus. David folgte kurz darauf und irgendwann stand ich alleine da. Wir waren nach fünf Jahren Aufnahme- und Tourstress ausgepowert. Außerdem haben wir in dieser Zeit nicht unbedingt viel verdient und auch Musiker müssen Rechnungen bezahlen, so dass einfach die Basis weg war. Es waren sehr viele Gründe die zum Split führten. Metalblade hatten auch zu viele Bands unter Vertrag und konnten uns daher nicht mehr so richtig pushen, wie am Anfang.
Wenn man zurückblickt muss ich trotzdem sagen, dass wir eine tolle Zeit hatten, wir haben sehr viele herausragende Menschen getroffen und wir sind sehr viel rumgekommen.
Seit dem Split bin ich völlig aus der Musik rausgewesen. Die anderen haben dagegen die ganze Zeit bei kleineren Bands hier in der Gegend gespielt. Wenn man uns nun die Chance gibt, werden wir wieder Nasty Savage sein. Du hast es ja gesehen. Welche Band kann fast über Nacht, sieben Jahre zurückgehen und eine begeisternde Show in Deutschland spielen, so als sein nichts gewesen?
Als mich Horst von Heavy oder was? anrief, fragte ich ihn ob er verrückt sei? Er antwortete darauf, wenn jemand verrückt sei, dann doch wohl ich, dass hätte ich bei meinen Konzerten ausgiebig bewiesen. Wir wollen Nasty Savage!!! Ich sagte zu ihm: "ruf mich in vier Stunden an und ich werde dir Bescheid sagen." Ich nahm dann Kontakt mit Curtis auf, der auch von den Socken war, aber nicht so richtig wollte. Ich sagte ihm das Gleiche wie den anderen: "Leute ich ziehe das durch, entweder mit oder ohne euch!". So kam es zu der Show, eben - mit ihnen oder ohne sie -. Innerhalb von vier Stunden, war alles geredet. Ich bin Horst wirklich dankbar, er hat alles dafür getan, dass es möglich wurde.
Bis zu dieser Show habe ich mich mit Wrestling befasst und kommentiere auch eine Wrestling-TV-Show in den Staaten. Daneben habe ich mit einem Partner einen Nachtclub namens "Born to Ride". Ist so ´ne Art Harley-Kneipe. Ich moderiere nämlich eine TV-Show mit dem gleichen Namen. Wir dachten uns irgendwann, lasst uns einen Saloon aufmachen. Mit diesen Dingen habe ich meinen Lebensunterhalt nach dem Split, bis heute verdient. Wir haben auch eine Website "www.borntoride.com" über einen Klick könnt Ihr dort auch zu der Nasty Savage-Homepage gelangen.
Was für Gefühle und Erwartungen hattet Ihr denn, als ihr nach Germany kamt, wie war es nach dem Gig?
Wir waren echt aus dem Häuschen, die Gefühle auf dem Flug, als wir ins Hotel gingen, es war wie zu unserer besten Zeit. Am ersten Tag schauten wir uns die anderen Bands sowie die Veranstaltungen während des Metal-Markets an und waren von den deutschen Fans und deren Reaktionen wirklich begeistert. Ben kam zu mir und sagte samstags, Junge hier sind eine Menge Nasty Savage-Fans, alle suchen nach Platten von uns, viele laufen mit unseren Shirts herum. Ich wollte das gar nicht richtig glauben, wir waren doch so lange weg! Ich verspürte ein Gefühl, dass es geil werden wird und habe die anderen angesteckt, das hat uns richtig aufgepusht. Auch die Kollegen von anderen Bands waren super drauf und haben uns motiviert.
Als ich auf die Bühne ging, war es wie immer, ich denke dann eigentlich an nichts, außer daran, dem Publikum unsere Songs um die Ohren zu knallen und es zu begeistern. Und als ich die Geschichte mit den Fernsehern angefangen habe, war ein wahnsinniger Spirit in der Luft. Die Band und das Publikum wurden richtig zu einer Einheit, die sich immer höher pushte. Mein Blut begann regelrecht zu kochen, ich war in meinem Element, ich war auf meinem Bus ... dem Oldschool-Bus ... Ich raste mit diesem Bus durch den Set und immer mehr Menschen sprangen auf und fuhren mit uns mit. Es war die Nasty Savage-Reality.
Nach der Show wusste ich, dieser Abend war ein Höhepunkt meiner Musikerkarriere. Sieben Jahre später zurückzukommen, unsere Musik so großartigen Fans zu geben, für mich bisher die größten Fans in der ganzen Welt. Es war eine Ehre, hier zu spielen. Wusstest du übrigens, dass die Fans die Fernseher mitgebracht haben? Die waren teilweise so schwer, ich glaube, die wollten mich umbringen. Wirklich verrückt, bei euch in Deutschland scheint die Metal-Zeit stehengeblieben zu sein. Es war auch das erste Mal, dass es bei uns, bei deutschen Gigs die Fernsehnummer gab.
Wenn ich nun zurückblicke muss ich sagen, es war wirklich der geilste Gig in der Nasty Savage-History. Es ging einfach um so viel und es lief einfach super.
Gab es eigentlich auch mal einen Gig, den Du als Scheiße bezeichnen würdest?
Eigentlich nicht, wobei wir einmal in einem Club in New York gespielt haben, wo viele Skinheads im Publikum waren. Sie haben dauernd uns und die Fans provoziert und beschimpft. Ich forderte sie auf, auf die Bühne zu kommen, sie kamen dem aber nicht nach, weil sie wußten, dass wir ihnen in den Arsch treten würden. Es hat mich aber die ganze Zeit genervt, solche Typen im Publikum zu haben. Ich denke, dass ist die beschissenste Show, an die ich mich heute noch erinnern kann. Das komische und nachdenkliche ist, dass wir bei dieser Show das meiste Merchandise verkauften, als jemals zuvor.
Was steckt eigentlich hinter dieser aggressiven Stage-Performance? Lebst Du hier etwas aus?
Ich bin nicht so aggressiv, wie es aussieht, aber ich mag es einfach, wenn die Leute denken, ich stehe unter Drogen, wenn ich auf der Bühne bin. Dabei bin ich immer total trocken. Die Musik und die Fans pushen mich zu solchen Aktionen, es ist unsere Reality, eine Art Abstract Reality ... Meine Songs beschreiben Dinge, die mich bewegen und aufregen, ich brauche mich daher gar nicht zu pushen, schon die Songs selbst sorgen dafür. "Abstract Reality, Indulgence, Penetration Point" um nur einige zu nennen handeln von Dingen, die mich wirklich wütend machen.
Daneben verstehe ich mich nicht nur als Sänger, sondern auch als Darsteller. Ich versuche die Gefühle und Messages, die in den Songs stecken, durch mein Verhalten rüber zubringen. Ich will die Leute schocken, sie wissen lassen, dass hier nicht nur ein Musiker, sondern jemand steht, der seine eigene Meinung zu vielen Dingen hat und diese auch lebt. Das ist auch ein Grund dafür, warum uns viele Leute noch nicht vergessen haben. Wir stehen für Glaubwürdigkeit. Viele Bands sind heute top, morgen vergessen. Das liegt daran, dass sie nicht glaubwürdig genug waren. (oh, wie wahr. Beispiele gibt es genug. d. Verf.)
Die Leute lieben uns oder sie hassen uns. Aber sie kennen uns zumindest. Für uns ist alles was wir machen real, Reality eben. Es ist Nasty Ronnies-World. Das mit den Fernsehern habe ich von Anfang an in meine Show eingebaut. Damit versuche ich, die Leute mit auf meinen Trip zu nehmen. Ich will sie schocken und gleichzeitig will ich den Leuten die Möglichkeit geben, ihre Frustrationen durch mich ausleben zu können. Vielleicht ist es nur Entertainment, Spaß, aber vielleicht ist es auch für viele Leute mehr. Damit kann ich die Leute bewegen, auf den Bus aufzuspringen.
Was ist vor diesem Hintergrund eigentlich dein Lieblings Nasty Savage-Song?
Abstract Reality besitzt die Lyrics, die ich immer noch am liebsten singe. Die absolut besten Lyrics von mir bisher .... Den Refrain lasse ich mir auf den Grabstein schreiben.
Wenn du an deine doch relativ bewegte Vergangenheit zürückdenkst, gibt es da etwas, was du heute anders machen würdest?
Im Großen und Ganzen mache ich mir darüber keine Gedanken, denn man kann eh nicht in die Vergangenheit zurück. Vom Antritt her würden wir mit Sicherheit nichts ändern. Bei den Aufnahmen gäbe es natürlich immer was zu verbessern. Ein Song ist nichts anderes, als eine Momentaufnahme. Und die ist nur so gut, wie du in diesem Augenblick warst. Wenn du das optimale abliefern willst, nimmst du dein ganzes Leben nur ein Album auf, und wirst nie fertig.
Ich denke wenn wir noch einmal die Möglichkeit hätten von vorne zu beginnen, dann würden wir alles genau gleich machen. Nur würden wir uns ein anderes Management besorgen oder das selbst in die Hand nehmen. Für damals, waren wir meiner Meinung nach, der Zeit voraus. Das ist auch der Grund dafür, dass heute viele Leute, die uns zum ersten Mal hören ziemlich beeindruckt sind. Als wir herauskamen, klangen viele Bands nach Metallica oder Slayer. Die Medien unterstützten die Meinung, dass Metalbands wie Metallica, Slayer oder vielleicht Venom klingen sollten. Aber dann kamen Nasty Savage mit eigener Musik, eigenem Gesang und es war das, was viele Leute gesucht haben.
Viele Leute behaupten, die Szene in den 80ern war wesentlich besser als heute, was denkst du darüber?
Ich glaube es gibt keinen großen Unterschied, es kommen immer noch geniale Bands aus dem Untergrund und es werden auch noch die gleichen Fehler gemacht. Die 80er waren auch nur eine Dekade, nichts anderes als die 60er und die 70er. Dementsprechend sind auch die 90er nichts anderes, als eine Zeitspanne in der was passiert. Heute gibt es halt neue Richtungen, aber die hatten wir ja auch. Was heute Grunge, Black- und Deathmetal ist, war damals eben Trash- und Powermetal. Es gibt ja schließlich auch heute noch genügend Bands aus unserer Zeit, die ziemlich angesagt sind. In der Persönlichkeit der Musiker und der Fans kann ich keine große Veränderung feststellen. Aktuelle Musiker haben, wie auch wir damals einen Traum und leben für ihn. Es ist heute mit Sicherheit nicht mehr so einfach, was am Umfeld liegt. TV und Radio haben sich irgendwie gegen den Metal verschworen, was bei uns noch ganz anders war. Bei uns in den Staaten läuft zwar kein Metal im TV oder Radio, dafür ist der Untergrund größer denn je. Davon zu reden das Metal keinen Markt hat ist Bullshit. Er wird einfach von den Medien zum Untergrund gemacht, ist deshalb trotzdem aber nicht tot. Die 80er waren eine tolle Zeit, aber Leute hört auf, immer zurückzublicken. Schaut nach vorne, was vergangen ist, ist vergangen und lässt sich nicht mehr zurückholen. Es ist an der Zeit daran zu arbeiten, dass die Zukunft dem Metal gehört. Es bringt dir nur was, wenn du dich auf die Zukunft konzentrierst, nicht auf die Vergangenheit. Die Vergangenheit ist geschehen, entweder so wie du es wolltest oder nicht. Die Zukunft kannst du mitgestalten, es liegt an jedem einzelnen.
Wenn heute ein junger Musiker zu dir kommt und dich um Rat bittet, was würdest du ihm sagen?
Don´t be a musician! Nein, tu was in deinem Herzen liegt. Wenn du Musiker sein willst, dann tu alles dafür. Es ist ein riesiges, offenes Spiel für jedermann. Finde vier oder fünf Leute, wo die Chemie untereinander stimmt, habe einen Plan und gib deine ganze Energie dafür. Zögere nie, ergreife jede Chance. Und wenn dir jemand sagt, welche Musik du machen sollst, schieß ihn auf den Mond. Das Wichtigste ist, dir nie vorschreiben zu lassen, was du für Musik machst. Tu das was in deinem Herzen ist. Wenn du etwas tust, nur um anderen einen Gefallen zu tun, dann wirst du die Erfahrung machen, dass dich diese Leute irgendwann stehen lassen und dir den Rücken zudrehen. Sei ehrlich bei allem was du tust. Es ist nicht einfach. It´s a long way to the top, wie schon AC/DC sangen. Es ist ein Abenteuer und viele bleiben auf der Strecke, weil sie eben nicht ihre ganze Energie eingebracht haben. Wenn du glaubst es tun zu müssen, tu es!
Ronnie ich danke dir für dieses einmalige Interview ...
Ich danke dem Deftone und dir für die Möglichkeit dieses Interview zu machen.
Also Leute, auch wenn ihr die Band noch nicht kennt, checkt sie an. Sie werden euch nicht enttäuschen. Es liegt an euch, ob der Oldschool-Bus wieder fahren wird!!!!