Paragon-Chalice of Steel
Nachdem die Band im vergangenen Jahr mit ihrem Debüt einen Achtungserfolg erzielen konnte, legt man nun den Zweitling vor. An der stilistischen Ausrichtung hat sich nichts Wesentliches geändert, so geht es nach einem orchestral bombastischen Intro in bester True Metal-Manier ab. Der Opener "Dragon Flight" ist zwar hymnisch, doch es kracht einfach nicht so richtig. Man hat das Gefühl, der Sänger leiert seinen Text einfach herunter. Manche Songs erinnern an einigen Stellen an die älteren Iron Maiden und hinterlassen einen etwas zwiespältigen Eindruck. Zwiespältig deshalb, da ich die CD einmal gut fand, beim nächsten Anhören wieder nicht, usw. Als Anspieltips empfehle ich das mit einem mächtigen Riff ausgestattete "Wheels of Eternity" und die einzigen Songs, die so richtig in die Fresse knallen: "Casting Shadows" und "Burn at the stake". "Chalice of Steel" stellt insgesamt ein ordentliches Album dar, der letzte Kick fehlt jedoch noch. Beim nächsten Mal sollten die Jungs einfach die Handbremse lösen. Wie man das macht, haben die Labelkollegen von Wizard vorgemacht.
7,0 Punkte
Marco.