Squealer-The Prophecy
Nachdem bei dem letzten Edguy Album Afm-Labelchef Henner die Jungs etwas gesanglich unterstützte, tut dies nun Edguys Tobias für seinen Boss. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass die Band so ein Brett vorlegen würde. "The Prophecy" ist ein powervolles Album auf dem es die Jungs verstehen, die Elemente des TrueMetal gekonnt mit dem Bombast à la Gamma Ray oder Edguy zu vermischen. Als Vergleich kann man vielleicht auch noch Grave Digger nennen. Nach einem kurzen Intro geht es in bester Speedmanier ab. Die Band ist dabei heftiger als die meisten anderen Bands dieser Richtung und gefallen durch eine gewisse Rauhheit sowie Ecken und Kanten. Dies liegt vor allem an den rauhen, harten Vocals, die der Musik gegenüber den, in dieser Richtung zumeist anzutreffenden "Quiek-Vocals" eine gewisse Eigenständigkeit verleihen. Mit dem atmosphärischen "Live Everyday" hat man eine regelrechte Nackenbrecher-Hymne am Start. Squealer sind mit Sicherheit keine Innovation, dazu erinnern sie aber erfrischend an die glorreichen Achtziger. Die Songs sind zumeist knallhart, aber sehr melodisch sowie eingängig. Hinzu kommt eine druckvolle, transparente Produktion. Für mich einfach ein Killeralbum, schlagt mich dafür oder hört euch Songs wie "Hold on tight, To die for, Nowhere to hide" an.
10,0 Punkte
Marco.